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Transplantation Von Bart Und Schnurrbart

Transplantation Von Bart Und Schnurrbart

Transplantation von Bart und Schnurrbart

Der Mangel von Bart und Schnurrbart kann hormonale (endochronologische) oder genetische Gründe haben. Es ist aber  nicht möglich immer gute Resultate von einer genetischen und endochronologischen Untersuchung zu erhalten. Es kann sogar vorkommen, dass man gar kein Resultat erhält. Wenn der Patient sein 20. Lebensjahr erreicht hat und keinen, kaum oder lückenhaften Bartwuchs hat, ist die einzige Möglichkeit eine Transplantation um dieses Problem zu beheben. Selbst wenn in manchen Fällen ein Wuchs sichtbar sein sollte, ist es lückenhaft oder irregulär. Es kann aber auch sein, dass z.B. durch einen Unfall Bereiche ohne Haare entstehen.

Alle die genannten möglichen Situationen haben eine negative Auswirkung auf die Psyche der Person.

Bei der Bart und Schnurrbart Transplantation wird die FUE Technik angewandt. Auch hier werden die Haarwurzeln aus dem Nackenbereich zwischen beide Ohren einzeln entnommen. Diese entnommenen Haarwurzeln (grafts) werden dann in entsprechender Flüssigkeit aufbewahrt. Bei der Bart, Schnurrbart wie auch Brauen Transplantation ist die Richtung des Wuchses sehr wichtig. Die Kanalbildung bzw. Kanalzugang ist bei der Transplantation unterschiedlich, hier wird mit dem Kanalzugang auch die Richtung bestimmt. Bei dieser Methode ist die richtungsweisende Ausführung der Haarwurzel im Gegensatz zu der Haartransplantation unterschiedlich.

Diese Behandlung dauert einige Stunden und wird unter lokaler Anästhesie ausgeführt. Somit erhält der Patient in kurzer Zeit schmerzfrei seinen gewünschten Bartwuchs.

  • Die erste Phase ist die Planung der OP. In dieser ersten Etappe werden die Zeichnungen und Messungen durchgeführt. Die Situation wird analysiert. Wieviel Haarwurzeln benötigt werden und wie sie positioniert werden, wird mit dem Patienten geplant und besprochen.
  • Die zweite Phase ist die Lokalanästhesie. Hier werden die zu behandelnden Bereiche betäubt, um die Behandlung schmerzfrei durchzuführen.
  • Die dritte Phase ist die Entnahme der Haarwurzeln. Die Haarfollikel, die an Bart und Schnurrbart eingepflanzt werden, werden mit einem speziellen Gerät dem sogenannten Mikromotor oder in einigen Fällen mit einer manuellen Punze entnommen.
  • Die vierte Phase ist die Vorbereitung der Kanäle der zu platzierenden Haarfollikeln. Hierbei wird mit sehr dünnen kanalbildenden Apparaten gearbeitet.

        Bei dieser Methode muss der Zugang der Originalrichtung der zu einsetzenden Bartwuchses angepasst werden. Während des        Zugangs verspüren sie keine Schmerzen.

  • Die fünfte und letzte Phase ist das Einsetzen der Haarwurzeln. Hierbei werden die entnommenen Haarwurzeln in die offengelegten Kanalzugänge einzeln eingesetzt. Der Patient kann sich nach der Behandlung ca. 1 Stunde ausruhen und dann nach Hause gehen. Im Gegensatz zu der Haartransplantation verzeichnet man hier keine Verluste der Grafts oder nur einen sehr kurzfristen Verlust. Nach einer Dauer von 2 Monaten wird man hier keine Haarverluste mehr verzeichnen. Nach ca. 20 - 25 Tagen ist eine Rasur ohne Bedenken wieder möglich. Das Resultat ist sehr natürlich. In den ersten 10 Tagen könnte man an den Stellen einen Eingriff sehen aber danach ist nichts mehr sichtbar. Der Patient sollte aber unbedingt die Anweisungen des Arztes nach der Transplantation beachten, wie z.B. bestimmte Kuren durchführen und verordnete Medikament auch zu sich nehmen.